Die Geschichte des Schuhs, Teil 3: Das Mittelalter (800-1500 n. Chr.)
Wendeschuhe
Im nördlichen und mittleren Europa des Mittelalters wurden in städtischen Siedlungen hauptsächlich Lederschuhe nach wendegenähter Machart getragen. Das bedeutet die Schuhe wurden zunächst auf links genäht und anschließend gewendet. Solche Wendeschuhe zeigten zunehmende modische Einflüsse. Besonders ab dem 12. Jahrhundert gibt es immer mehr unterschiedliche Schafthöhen und Schnitte. Auch die Verschlussarten werden vielfältiger: Es gab es Schnür-, Knöpf-, Schlupf- und Riemenschuhe. Besonders kegelförmig zulaufende Schuhe mit spitzer Ferse waren sehr verbreitet. Im 13. Jahrhundert dominierten eher runde Formen. Erst im 14. Und 15. Jahrhundert fand man den stereotypen Mittelalterschuh mit extravaganten Spitzen.
Schnabelschuhe
Nach den Kreuzzügen (Jahreszahl) waren bei der Oberschicht Schuh im orientalischen Stil in Mode: Diese sogenannte Schnabelschuhe waren spitz zulaufend und vorne nach oben gebogen. Die Länge der Spitze weiß den Träger des Schuhes als einem bestimmten Stand zugehörig aus. In der Kleiderordnung, besonders Hier klicken um weiterzulesen…
Habt ihr die Wahnsinns-High Heels von Rihanna gesehen, als sie am 11.11.2009 bei Stefan Raab zu Gast war? Rihanna war mit den schwarzen Sandalletten ein ganzes Stück größer als Stefan Raab – dabei ist sie nur 1.73 Meter groß und Raab misst 1,82! Die Schuhe hatten bestimmt einen Gesamtabsatz von 15 Zentimetern! Darauf würde ich mir mit Sicherheit etwas brechen – und Rihanna geht zum Schluss auch sichtlich vorsichtig die Treppe hoch. Die Sängerin ist bekannt dafür, ausgefallene Schuhe zu tragen, da waren die Sandaletten bei Raab für ihre Verhältnisse beinahe brav – seht selbst:
Als ich eben in der Talkteria auf einen Beitrag mit der Headline “Schuhcreme mit Geschmack” gestoßen bin, hab ich erstmal einen schlechten Witz oder eine besonders elegante Schuhpflege dahinter vermutet. Aber in dem Beitrag erzählt doch tatsächlich jemand davon, Schuhcreme mit Kaugummi- und Apfelgeschmack in einem Schuhgeschäft gesichtet zu haben! Jetzt sind für Stiefellecker die Stiefel lecker. Aber Spaß beiseite: Wenn das Produkt Hier klicken um weiterzulesen…
Ich wusste gar nicht, dass Christian Audigier für sein Label Ed Hardy auch Schuhe entwirft, bis ich das aktuelle Angebot bei limango
entdeckt habe: Von heute (11.11.09) bis Sonntag (14.11.09) bekommt man die knallbunten Treter für etwa die Hälfte. Einige Modelle sind sogar jetzt, am Abend des ersten Verkaufstages, fast ausverkauft.
Ihr müsst euch also beeilen, wenn die Ed Hardy Turnschuhe, Gummistiefel und Stiefel euren Geschmack treffen. Ich persönlich bin kein großer Fan des Tattoo-Designs. Vor allem nicht, seit ich vor ein paar Monaten mehrere peinliche Selbstinszenierungen von Audigier in diversen Fernsehshows gesehen habe. Fast schon ironisch, dass der Mann das Wort “Gier” im Namen trägt. Jan Delays hat die Marke Ed Hardy betreffend eine interessante Beobachtung gemacht: Hier klicken um weiterzulesen…
Was haben eigentliche Kelten, Römer und Germanen in Sachen Schuhmode vorzuweisen? Lest euch Teil zwei meiner kleinen Serie über die Geschichte des Schuhs durch und erfahrt, was in der Antike en vogue war – und welche Trends von damals heute noch oder schon wieder aktuell sind. Hier gehts zur Die Geschichte des Schuhs, Teil 2: Die Antike
Wem die Antike nicht antik genug ist, der kann im ersten Teil meiner Schuh-Chronik über die Vorzeit erfahren, wo Schuhe ihren Ursprung hatten. In der nächsten Woche geht Teil drei meiner sechsteiligen Schuhgeschichte online: Dann dreht sich alles um das in schuhmodischer Hinsicht alles andere als finstere Mittelalter.