Ich hab ihn und ihr habt ihn wahrscheinlich auch, wenn ihr dieses Blog lest: Einen Schuhtick. Schöne Schuhe kann ich nie genug haben und weil es vielen ähnlich geht, heißt eine Wanderausstellung über die Geschichte des Schuhs passender Weise Schuhtick. Nachdem die Ausstellung bereits in Herne gastierte, ist sie nun seit September im Überseemuseum in Bremen zu bewundern. Für alle, die also etwas lesefaul sind und meine kleine Geschichte des Schuhs nicht lesen mögen, empfiehlt sich also ein Besuch im Museum. Noch bis 28. März 2010 ist die Schuhtick Ausstellung in Bremen, ab Mai 2010 kann man sie in Mannheim begutachten.
In Bremen wird Schuhtick durch eine Schuh-Kunst Ausstellung erweitert, bei der sieben Künstler ausstellen. Außerdem werden in Kooperation mit der Lebenshilfe Bremen e. V. Schuh-Skulpturen präsentiert.
Ich hab mir ja ziemlich viel Mühe gegeben mit meinem Schuh-ABC und vor kurzem auch noch ein paar Bilder hinzugefügt. Aber manche Leute lesen eben nicht gerne und für die hab ich bei Youtube ein nettes Video mit den absoluten Basics zum Thema Schuh-ABC entdeckt:
Lola betreibt übrigens neben ihren Videochannels auch ein Blog.
Geschichte des Schuhs, Teil 6: Das 20. Jahrhundert
Mehr Mode zu geringererm Preis durch technischen Fortschritt
Der technische Fortschritt führte dazu, dass im 20. Jahrhundert die Herstellungsweise der Schuhe revolutioniert wurde. Dünnere Leder konnten nun mit Chromsalzen gegerbt oder sogar gefärbt werden und dadurch wurden neue Stile und Schaftformen möglich. 1910 erfand Dr. Rampichini ein neues Klebeverfahren für Schuhe, womit die Massenproduktion weiter vereinfacht wurde. Um 1950 wurde ein Verfahren entwickelt, mittels dessen die Sohle aus thermoplastischer Gummis und Kunststoffen direkt an den Schaft angespritzt werden konnte. Außerdem wurden die Kosten der Schuhproduktion durch diese Erfindungen weiter gesenkt. Die Verbraucher konnten sich öfter neue Schuhe leisten und neue Frauenschuhmoden kamen in immer kürzen Zeitabständen auf. Bei den Männerschuhen hingegen dominieren seit fast Hier klicken um weiterzulesen…
Als neulich mein Keller aufgeräumt werden mussten, fiel mir mein altes Paar Doc Martens in die Hände. Die treuen Treter haben mittlerweile schon fast 10 Jahre auf dem Buckel und sind noch immer sehr bequem. Ich glaub während des Abis hab ich (vor allem im Winter) kaum was anderes getragen, nachdem ich meine Mutter endlich überredet hatte, mir dieses nicht ganz günstige Paar Stiefel zu kaufen:
Dr. Martens, Docs, Doc Martens
Mein Paar ist übrigens noch Made in England, aber seit 2003 werden Doc Martens in Thailand und Vietnam produziert und sehen auch etwas anders aus. Allerdings soll es seit kurzem wieder eine Kollektion mit dem klassischen Design geben – wahrscheinich, weil sie mal wieder inn sind. Dr. Martens als Arbeitschuhe gibt es zwar schon seit Hier klicken um weiterzulesen…
Mein kleines Schuh-ABC ist jetzt zum Teil bebildert. Ich habe erstmal nur die Schuhe fotografiert, die erstens noch vorzeigbar und zweitens nicht im Winterschlaf sind: Sling-Pumps, Sandalen und Co. warten im Keller auf die neue Saison. Spätestens wenn es wieder warm wird, gibt es den zweiten Schub Bilder. Und ja, das sind fast alles meine Schuhe. Ich glaube es wird ziemlich einfach sein, zu erraten, welche Paare nicht mir persönlich gehören…