Geschichte des Schuhs: Das 19. Jahrhundert

Die Geschichte des Schuhs, Teil 5: Das 19. Jahrhundert

Mehr Vielfalt, günstigerer Preis

Im 19. Jahrhundert wurden sehr viele unterschiedliche Schuhmodelle erfunden, die wir auch heute noch gerne tragen: Sandalen und Escarpins, also absatzlose Pumps aus Satin mit Knöchelbändern. Absatzlose Stiefeletten, ab der Jahrhundertmitte Stiefelletten mit Absatz. Ab 1870 war die Schuhmode aufgrund der kürzeren Röcke, die hier erstmals in Mode kamen, ein großes Thema. Die Industrialisierung war ein weiterer Faktor, denn der Preis der in Fabriken produzierten schicken Schuhe sank und so wurden sie für einen größeren Teil der Bevölkerung erschwinglich. Neben der Massenanfertigung kreierten Schuhdesigner wie Francois Pinet die ersten Einzelstücke.

Männerschuhe modischer

Die Männer trugen hauptsächlich Halbschuhe, erste Modezeitschriften und Dandies sorgten dafür, dass neue Modelle auf den Markt kamen. So war der geschnürten Herrenhalbstiefel unter anderem sehr populär. Durch die Erfindung des Gummibands gab es 1837 die ersten Schlupfstiefletten mit einem elastischen Band an der Seite, den sogenannten Chelsea-Boot. Im späten 19 Jahrhundert war die Knöpfbottine bei den jüngeren Männern sehr beliebt.

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Basiert auf eigener Recherche und Informationen aus Wikipedia.de.

Möchten Sie mehr über die Geschichte der Schuhe erfahren?
Hier einige Literaturtipps:

Der verführerische Schuh : Modetrends aus vier Jahrhunderten / Jonathan Walford, Heidelberg 2007.

Die mittelalterlichen Schuhe aus Schleswig : Ausgrabungen Schild 1971 – 1975 / von Christiane Schnack, Neumünster 1992.

Schuhe : vom späten Mittelalter bis zur Gegenwart / hrsg. vom Bayerischen Nationalmuseum München. Saskia Durian-Ress, München 1991

Paul Weber: Schuhe. Drei Jahrtausende in Bildern. Aarau: At Verlag, 1994

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