Ich hab mir ja ziemlich viel Mühe gegeben mit meinem Schuh-ABC und vor kurzem auch noch ein paar Bilder hinzugefügt. Aber manche Leute lesen eben nicht gerne und für die hab ich bei Youtube ein nettes Video mit den absoluten Basics zum Thema Schuh-ABC entdeckt:
Lola betreibt übrigens neben ihren Videochannels auch ein Blog.
Mein kleines Schuh-ABC ist jetzt zum Teil bebildert. Ich habe erstmal nur die Schuhe fotografiert, die erstens noch vorzeigbar und zweitens nicht im Winterschlaf sind: Sling-Pumps, Sandalen und Co. warten im Keller auf die neue Saison. Spätestens wenn es wieder warm wird, gibt es den zweiten Schub Bilder. Und ja, das sind fast alles meine Schuhe. Ich glaube es wird ziemlich einfach sein, zu erraten, welche Paare nicht mir persönlich gehören…
Die Geschichte des Schuhs, Teil 3: Das Mittelalter (800-1500 n. Chr.)
Wendeschuhe
Im nördlichen und mittleren Europa des Mittelalters wurden in städtischen Siedlungen hauptsächlich Lederschuhe nach wendegenähter Machart getragen. Das bedeutet die Schuhe wurden zunächst auf links genäht und anschließend gewendet. Solche Wendeschuhe zeigten zunehmende modische Einflüsse. Besonders ab dem 12. Jahrhundert gibt es immer mehr unterschiedliche Schafthöhen und Schnitte. Auch die Verschlussarten werden vielfältiger: Es gab es Schnür-, Knöpf-, Schlupf- und Riemenschuhe. Besonders kegelförmig zulaufende Schuhe mit spitzer Ferse waren sehr verbreitet. Im 13. Jahrhundert dominierten eher runde Formen. Erst im 14. Und 15. Jahrhundert fand man den stereotypen Mittelalterschuh mit extravaganten Spitzen.
Schnabelschuhe
Nach den Kreuzzügen (Jahreszahl) waren bei der Oberschicht Schuh im orientalischen Stil in Mode: Diese sogenannte Schnabelschuhe waren spitz zulaufend und vorne nach oben gebogen. Die Länge der Spitze weiß den Träger des Schuhes als einem bestimmten Stand zugehörig aus. In der Kleiderordnung, besonders Hier klicken um weiterzulesen…